Ermutigung Zurüstung Aussendung
Bericht der Sri Lanka Tour Oktober 2006 von Isabel Eisele
Wir sind immer Steigerungsfähig! Unsere Reise von Waldshut nach Colombo war sehr angenehm. Wir (Winnie, Gabi, Ann-Kathrin und Isabel) hatten einen Zwischenstop in Dubai und dort haben wir Sigrun getroffen. Sie kommt aus Seattle und begleitet uns, um Ihre Freunde in Kandy zu besuchen. Ankunft in Colombo, mega schwül und total aufregend. Gerade für Ann-Kathrin, Sigrun und mich, da wir das erste Mal dabei sind. Zuerst ging es zum Hotel in Negombo. Wir haben unsere Zimmer bezogen und danach den Pool gecheckt. Die mehr oder weniger kühle aber nasse Abkühlung war sehr angenehm. In Pastor Ranil´s Gemeinde hatten wir immer morgens und abends Meetings. Am Sonntagabend, unserem letzten Meeting, hatten wir einen gesegneten Lobpreis und einen Kraftvollen Gebetstunnel. Unser Hotel lag keine 50m vom Strand entfernt und so haben wir es uns nicht nehmen lassen, unsere ersten Stranderfahrungen zu machen: Spuren im Sand hinterlassen, Mit den Füßen ins Wasser zu gehen und am ganzen Körper nass zu werden und viele Krebse (die wir alle Otto getauft haben), die vor uns flüchteten. Hier am Strand haben wir festgestellt, dass wir immer steigerungsfähig sind, was uns die ganze Reise begleitet hat. Am Montag dann, ging unsere Reise, in einem großen Bus nur für uns, nach Kandy weiter. Rohan unser Begleiter, ist extra früh aufgestanden um von Kandy nach Negombo zu kommen um uns abzuholen. Beim Elfantenwaisenhaus haben wir Halt gemacht, um den Tierchen beim Baden zuzuschauen. Wir haben das ganze Spektakel auf Bildern festgehalten. Und wie Sigrun später feststellen musste, hat sie mit ihrer neuen Kamera keine Bilder sondern lauter kleine Videos gemacht. (Was ihr von all dem blieb, waren die ewigen Fragen, ob sie beim Fotografieren auch keine Videos dreht *g*). Nach dem Ledershopping ging die Fahrt weiter. Pastor George und seine Frau Rani haben uns in ihrem Haus herzlich willkommen geheißen und uns unsere Zimmer gezeigt. Neue Herausforderung: vier Damen und ein Bad. Wir haben das sehr gut gemeistert. In George´s Gemeinde hatten wir nur vormittags Meetings, so blieben uns die Nachmittage um Gewürze zu kaufen und die Markthalle unsicher zu machen. An unserem letzten Abend haben wir die Mädels im Waisenhaus besucht. Wir haben ihnen Bilder vom Schnee gezeigt uns sie waren total aus dem Häuschen. Die Mädels waren so glücklich über unseren Besuch, sie haben uns so sehr geherzt und wollten uns nicht mehr gehen lassen. In einem komfortablen Van ging unsere Reise dann weiter nach Colombo zu Pastor Sanna. Wir wurden ins Gästehaus gebracht um uns frisch zu machen, denn eine kleine Planänderung verschaffte uns eine noch mal solange Fahrt nach Ratnapura. Da es sehr stark regnete, verpassten wir den Abendgottesdienst und wurden gleich ins Hotel gebracht. Winnie hat uns geraten viel Sakrotan-Tücher mitzunehmen, da es nicht sicher ist, wo wir untergebracht sein werden. Also haben wir seinen Rat befolgt und uns auf das Schlimmste eingestellt. Zu unserem Erstaunen, war das Hotel ein sehr komfortables Hotel, in dem wir uns gleich wohl fühlten. Nach einer erholsamen Nacht (in quietschenden Betten) und einem guten Frühstück fuhren wir in die kleine Hausgemeinde mitten im Palmenwald zwischen Tee- und Kautschukplantagen. Es war eine sehr kleine Gemeinde mit sehr vielen Kindern, denen wir dann das Lied "Ich bin von innen, außen, oben, unten glücklich alle Zeit" beigebracht haben. Nach dem Mittagessen (zum ersten und letzten Mal mit den Fingern) haben wir dann noch eine Edelsteinmiene besichtigt, bevor wir wieder zurück nach Colombo gefahren sind. Es war sehr interessant, zu sehen wie viel Arbeit es ist, diese Edelsteine zu finden und rauszuholen. Back in Colombo haben wir eine Nacht im Gästehaus verbracht und dort dann noch den Sonntagmorgen-Gottesdienst mitgestaltet. Und nach dem Mittagessen ging es weiter nach Unawatuna und zwei unvergesslich schönen Tagen am Strand. Es gibt extrem viele Hunde hier. Sigrun hat die Reste ihres Essens immer für die Hunde aufbehalten uns in einer stillen Stunde verteilt. Diese nette Geste hat und einen netten Hund zum Freund gemacht. Er/Sie hat und überall hin begleitet und so haben wir sie/ihn auf den Namen Günter getauft. Wir haben noch Besuch von Radjiv aus Negombo bekommen. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und er hat uns anschließend zum Flughafen gefahren. Wir waren sehr traurig, die Heimreise antreten zu müssen und so viel Schönes zurück lassen zu müssen. Die schöne Aussicht aufs Meer, das Rauschen der Wellen, den schönen Strand und Günter unser Hund. Aber wir nehmen viele neue Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause. Auch die Heimreise war sehr angenehm. Zu Hause wurden wir gebührend empfangen.
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